Die körpereigenen Mikroorganismen des Darmes schützen uns rund um die Uhr vor gefährlichen Bakterien und Pilzen, tragen zur Regulierung der Darmbeweglichkeit bei und trainieren unser Abwehrsystem. Durch verschiedenste Einflüsse (Krankheit, Umweltbelastung, falsche Ernährung, Stress, Medikamente u.a.) kann das normale Verhältnis zwischen dieser Darmflora und dem Organismus empfindlich gestört werden. Das kann beispielsweise dazu führen, dass sich schädliche Bakterien und Pilze ungebremst vermehren.
Die Darmsanierung hat die Aufgabe, im Darm wieder »normale Verhältnisse« herzustellen. Dadurch will sie die Krankheitsursache beseitigen, anstatt nur deren Symptome zu behandeln. Für die meisten naturheilkundlich orientierten Therapeuten ist die Darmsanierung der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur Gesundheit.
Pilzerkrankungen und Dysbiosen des Darmes
Eine erfolgreiche Pilzbehandlung ist eine Kombination aus Ernährungsumstellung, Entgiftungsmaßnahmen, und eine gezielte medikamentöse Therapie - je nach Testergebnis mit chemischen, pflanzlichen oder homöopathischen Medikamenten. Probiotika helfen zusätzlich, das Gleichgewicht zu Gunsten der guten Darmflora wieder herzustellen. Es kommt dabei nicht nur zu einem Verschwinden der Beschwerden und Symptome, sondern auch zu einer generellen Stärkung des darmassoziierten Immunsystems. Es stellt sich in relativ kurzer Zeit ein allgemeines Wohlbefinden ein, die Stimmung ist ausgeglichener, das Gewicht normalisiert sich, Allergien bessern sich! Der Gesundungseffekt macht sich auf allen Ebenen wohltuend und meist schon nach einigen Wochen bemerkbar.